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Schritte zum fairen Gespräch
Offenburg, 26.07.2016
Sehr geehrte Damen und Herren,
früher stand an der Tür der Schultoilette „Stefan ist doof“. Heute zählt ein „Du dumme Sau!“ oft schon zu den vergleichsweise harmlosen Beschimpfungen. Dass Kinder und Jugendliche nicht immer nur nett und höflich miteinander umgehen, ist nichts Neues. Streit und Rangeleien auf dem Pausenhof gehören zum Schulalltag von jeher dazu.
 
Dennoch scheint das Beschimpfen und Erniedrigen heute oft eine brutalere Qualität angenommen zu haben. Vor allem Jugendliche verfügen über ein Repertoire an gepfefferten Kraftausdrücken. Statt einfachen Schimpfwörtern werden heftige Obszönitäten ausgetauscht. Auch vor Grundschulen machen Lästereien, fiese Sprüche sowie Witze auf Kosten anderer keinen Halt.
 
Viele Lehrerinnen und Lehrer versuchen die Schmähwörter-Flut mit gutem Zureden oder mit Strichlisten einzudämmen. Trotzdem bleibt oft das Gefühl, der Problematik nicht richtig Herr zu werden. Umso wichtiger ist es, dass sich Schülerinnen und Schüler immer wieder intensiv mit Themen wie Streit, Konfliktmanagement und konstruktiver Kommunikation auseinander setzen.
 
Heute zeigen wir Ihnen, wie Sie mit Ihren Schülerinnen und Schülern erste Schritte auf dem Weg von der Beschimpfung zum fairen Gespräch gehen können.
 
Mit freundlichen Grüßen
 
Ihr

Frank Mildenberger
Geschäftsführer
Die Themen
 
>Schritte zum fairen Gespräch
>Ihr GRATIS-Download: „Versteh mich doch endlich!“
>„Halt's Maul, du dumme Sau!“ – Von der Beschimpfung zum fairen Gespräch
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Schritte zum fairen Gespräch
 
Ein erster Schritt von der Beschimpfung zum fairen Gespräch ist es, sich die Beschimpfungen im Schulalltag (und anderswo) bewusst zu machen und sich über die Entstehung und die Hintergründe klar zu werden. Selbsterfahrungen der Schülerinnen und Schüler sind ein guter Einstieg ins Thema.
 
Sammeln Sie gemeinsam Beispiele: was ist auf dem Schulhof, im Klassenzimmer, zu Hause oder in Talkshows im Fernsehen zu hören? „Du tickst ja wohl nicht richtig.“, „Wie kann man nur so blöd sein ...“, „Verpiss dich!“ und andere unschöne Sachen werden da bestimmt zusammen kommen.
 
Starten Sie die gedankliche Auseinandersetzung und besprechen Sie die gesammelten Beschimpfungen unter folgenden Fragestellungen:
 
Wie normal oder selbstverständlich oder wie ungewohnt und verletzend ist eine solche Art der Kommunikation für dich?
Wie gehen die Gespräche weiter und wie enden sie, wenn Menschen abwertend und verletzend mit dir (oder mit anderen) umgehen?
Wie geht es dir selbst dabei – und wie möchtest du am liebsten reagieren?
Wie geht es dir nach solcher Art der Kommunikation?
Was vermutest du: Wie geht's deinem Gegenüber?
 
Achten Sie auf die Reaktionen Ihrer Schülerinnen und Schüler und lassen Sie diese zu: Vermutlich prahlen die einen damit; für andere ist es vielleicht peinlich, darüber zu reden (weil u. U. in der eigenen Familie so gesprochen wird) – und wieder andere haben sofort Beispiele parat und zeigen auf Sündenböcke in der Klasse.
 
Geben Sie den Erfahrungen und Äußerungen Ihrer Schüler/innen breiten Raum und helfen Sie, dass Schuldzuweisungen vermieden werden: Jeder kann sagen, was er möchte, was ihn betrifft, wie er sich in Gesprächen bisher verhalten, wie er sich dabei gefühlt hat und was er ggf. zum jetzigen Zeitpunkt bereits verändern möchte.
 
Regen Sie weitere Beobachtungen und Reflexionen an. Hier einige Beispiele:
 
Beobachte streitende Personen (auf dem Schulhof, zu Hause, in Filmen ...): wie ist ihre Körperhaltung, ihre Gestik, ihre Stimme? Was genau sagen sie, wie reagieren sie?
Bist du selbst schon mal in eine heftige verbale Streitsituation hineingeschlittert? Wie ist es dazu gekommen? In welcher Stimmung warst du selbst? Was war das Endergebnis?
Beobachte in deinem Alltag: Lehrer x rastet immer aus, wenn ... ; Lehrerin y geht jedes Mal an die Decke, wenn ... ; mein Kumpel z macht mich fertig, wenn ... ; meine beste Freundin motzt mich an, wenn ... ; ich selbst lasse die Sau raus, wenn ...
 
Führen Sie nach diesen Aufgaben weitere Gespräche. Wenn diese nur schwer in Gang kommen, dann ist es sinnvoll, auch andere Mitteilungsformen anzubieten: Zeichnungen, Collagen, Stegreifspiele ...
 
Den Schüler/innen wird so deutlich werden, wie Sprache und Bewusstsein zusammenhängen. Sie lernen, einfühlsam für sich und andere zu sein. Sie erkennen, was in Gesprächen wirklich abläuft und wie sie passend reagieren und sich sicherer fühlen können. So werden sie in Zukunft hoffentlich auch ohne „dumme Sau“ miteinander reden können!
 

(Quelle: „Halt's Maul, du dumme Sau!“ von Reinhold Miller, erschienen beim Schulwerkstatt Verlag, erhältlich beim Mildenberger Verlag)

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GRATIS-Download: „Versteh mich doch endlich!“ – Die vier Seiten einer Nachricht
 
Das Modell der „Vier Seiten einer Nachricht“ (nach F. Schulz von Thun) ist zum Klassiker unter den Kommunikationsmodellen geworden. Es besagt, dass Menschen nie einseitig kommunizieren, sondern immer (mindestens) vierseitig.
 
Gehen Sie mit Ihren Schüler/innen in einem ersten Schritt auf die Suche nach den „vier Seiten“ einer Nachricht.
 
Kopiervorlagen „Versteh mich doch endlich!“
1 Seite Lehrerkommentar
5 Seiten mit Beispielen, Überlegungen, Informationen und Aufgaben
 
Den Download erhalten Sie direkt auf der Artikelseite.
 
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„Halt's Maul, du dumme Sau!“ – Von der Beschimpfung zum fairen Gespräch
 
 
Das Schülerarbeitsheft
Das Arbeitsheft „Du dumme Sau!“ hilft Schülerinnen und Schülern, in Gesprächen besser mit sich selbst und mit Gleichaltrigen klarzukommen, aber auch mit Erwachsenen – vor allem mit Eltern sowie mit Lehrerinnen und Lehrern.
 
Der Autor zeigt in 12 kleinen Kapiteln auf, wie man sich vor Beleidigungen und seelischen Verletzungen schützen kann, mehr Selbstbewusstsein bekommt, einfühlsam für sich und andere sein kann – wie man ohne „dumme Sau“ Streitgespräche führt.
 
Kopiervorlagen mit Lehrerkommentar
„Halt's Maul, du dumme Sau!“: Die kommentierten Kopiervorlagen zum Schülerarbeitsheft sind eine wertvolle Hilfe für Lehrerinnen und Lehrer, die mit Themen wie Kommunikation, Beziehungen, Konfliktmanagement oder Unterrichtsstörungen konfrontiert sind.
 
 
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